Afrikas erster Nationalpark, der hauptsächlich zum Schutz von Wildblumen geschaffen wurde. Ein botanisches Meisterwerk in großer Höhe.
Der Kitulo-Plateau-Nationalpark ist anders als alle anderen Parks in Tansania. Und anders als alle anderen Parks in Afrika. Kitulo liegt 2.600 Meter über dem Meeresspiegel im südlichen Hochland und ist ein sanft geschwungenes, baumloses Plateau, das zwischen Dezember und April in eine der spektakulärsten Wildblumenpracht der Welt explodiert: 350+ Pflanzenarten, darunter 45 Arten von Landorchideen, riesige Populationen rotglühender Schürhaken, Livingstone-Gänseblümchen, Geranien, Riesenlobelien und blühende Kräuter, die zusammen das Plateau in das verwandeln, was Botaniker so nennen die vielfältigste Graslandflora Afrikas.
Die Wildblumenpräsentation ist das prägende Phänomen des Parks. Während der Vegetationsperiode von Dezember bis April ist das hügelige Grasland des Plateaus mit Blumen von außergewöhnlicher Vielfalt und Dichte bedeckt. Allein Orchideen repräsentieren 45 Arten, von denen einige nirgendwo sonst in Afrika zu finden sind. Die Ausstellung ist nicht auf einige wenige besondere Orte beschränkt; Es erstreckt sich über Tausende Hektar in alle Richtungen, ein ununterbrochener botanischer Garten in der Höhe, wo die einzigen Geräusche der Wind im Gras, die Rufe der Zugvögel und gelegentlich das ferne Donnergrollen über dem Hochland sind.
Die Vögel sind Kitulos zweites außergewöhnliches Merkmal. Das Plateau liegt am Zusammenfluss mehrerer wichtiger Zugrouten und beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Greifvögeln, Lerchen und Hochlandspezialisten. Die Denham-Trappe wird regelmäßig im offenen Grasland gesehen. Hier brütet die Bergsumpfwitwe. Die Blauschwalbe. Einer der am stärksten bedrohten Zugvögel Afrikas. Nistet in den hochgelegenen Graslandschaften von Kitulo und ist damit einer der wichtigsten Standorte in Ostafrika für diese Art. Äthiopische Bekassine, Augurbussard und Afrikanischer Rohrfalke werden regelmäßig gesichtet.
Der Park ist auch ein bedeutendes Wassereinzugsgebiet. Das Hochland speist den Great Ruaha River und das Rufiji-System, und das intakte Grasland des Kitulo-Plateaus spielt eine entscheidende Rolle in der Hydrologie Südtansanias. Der Park wurde 2005 zum Teil in Anerkennung seiner hydrologischen Bedeutung ausgewiesen, zum Teil weil seine Flora durch den intensiven Kartoffelanbau, der von seinen Rändern das Plateau hinauf vordrang, stark gefährdet war. Die Nationalparkgrenze stoppte die Landwirtschaft und die Blumen kehrten zurück.
Haven Trails gestaltet jede Safari entsprechend dem spezifischen Charakter des Reiseziels. Und Kitulo hat einen ganz eigenen Charakter. Lassen Sie uns Ihre perfekte Reiseroute zusammenstellen.
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